Aus der Ratsversammlung: Im nächsten Bürger:innenrat geht es um den Kurpark
Um die ehemalige Minigolfanlage und die Konzertmuschel soll der historische Kurpark behutsam und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Wie – damit soll sich der Lüneburger Bürger:innenrat 2026 beschäftigen. Das beschloss der Rat der Hansestadt in seiner Sitzung am Donnerstag, 21. Mai 2026. Die ersten Sitzungen sind für den Herbst geplant.
Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 22.05.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.
Weiterentwicklung des Kurparks ist Thema des Bürger:innenrats 2026
Foto: Hansestadt Lüneburg. Wege im Kurpark.
Wie können einzelne Bereiche des Kurparks weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht werden? Mit dieser Frage wird sich der Lüneburger Bürger:innenrat 2026 beschäftigen. Das hat der Rat der Hansestadt in seiner Sitzung am Donnerstag, 21. Mai 2026, beschlossen. Dabei geht es um den Bereich um die Konzertmuschel und die ehemalige Minigolfanlage. Beide Bereiche sollen behutsam und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Dabei soll der historische Charakter des Kurparks bewahrt werden.
„Der Kurpark ist für viele Menschen in unserer Stadt ein besonderer Ort – zum Durchatmen, Begegnen und Verweilen“, sagt Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Ich freue mich sehr, dass sich der Bürger:innenrat nun mit seiner Weiterentwicklung befasst. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass der Kurpark auch künftig ein attraktiver und lebendiger Ort für alle bleibt.“
Nächster Schritt: Stadtverwaltung schreibt 600 zufällig gewählte Bürger:innen an – Start im Herbst 2026
Im nächsten Schritt wird die Stadtverwaltung 600 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme einladen. Aus den Rückmeldungen wird anschließend eine Gruppe von 30 Personen zusammengestellt, die die Lüneburger Stadtgesellschaft möglichst repräsentativ abbildet – zum Beispiel in Bezug auf Alter und Geschlecht. Die Sitzungen des Bürger:innenrats sind für den Herbst 2026 geplant.
Bürger:innenrat wird jährlich zu einem Thema einberufen
Der Lüneburger Bürger:innenrat kommt seit 2024 jährlich zusammen. Anfang dieses Jahres hatte die Stadtverwaltung dazu aufgerufen, Themenvorschläge für den Bürger:innenrat 2026 einzureichen. Die eingegangenen Anregungen wurden von der Verwaltung gesichtet und bewertet sowie anschließend an eine interfraktionelle Arbeitsgruppe weitergegeben. Diese nahm die Themen „Kurpark“, „Grünere Gestaltung des Platzes Am Sande“ sowie „Mehr Grün in Lüneburg“ in die engere Auswahl und empfahl sie dem Rat zur Entscheidung.
- Hansestadt Lüneburg: Bürger:innenrat Beteiligungsformat der Hansestadt
Bürger:innenrat im Rückblick: Glockenhaus und Orte für Kinder
Für den Bürger:innenrat hatte es 2023/2024 einen Testlauf gegeben. Dabei erarbeiteten 30 zufällig ausgewählte Lüneburger:innen gemeinsam Empfehlungen zur Nutzung des Glockenhauses. Zu den Empfehlungen aus dem Bürgergutachten gehörte, das Glockenhaus kurzfristig wieder zu öffnen und kulturell zu nutzen. Dies geschieht zum Beispiel seit September 2024 durch den Luna Music Club.
Der Testlauf war erfolgreich und im September 2024 entschied der Rat der Hansestadt Lüneburg, dass künftig einmal jährlich ein Bürger:innenrat tagen soll. 2025 beschäftigte sich der Bürger:innenrat mit dem Thema „Konsumfreie Orte für Kinder in der Innenstadt“. Das Ergebnis ist ein Bürgergutachten, das im Februar 2026 dem Rat der Hansestadt übergeben wurde. Für 2026 ist nun das Thema Kurpark vorgesehen.
- Hansestadt Lüneburg: Bürgergutachten zum Glockenhaus (PDF-Datei)
- Hansestadt Lüneburg: Bürgergutachten „Konsumfreie Orte für Kinder in der Innenstadt“ (PDF-Datei)
Mehr bei Lüne-Blog
- Aus dem Rat: Kontaktcafé in der Schießgrabenstraße und neues Bürger-Gutachten -17.02.2026
Am 12. Februar 2026 tagte wieder der Rat der Hansestadt. Der Bürger:innenrat übergab dem Rat sein Gutachten zu konsumfreien Orten für Kinder in der Innenstadt. - Lüneburgs erster Bürger:innenrat berät über Nutzung des Glockenhauses – 20.02.2024
Nach langem Vorlauf startete am Samstag, 17. Februar 2024, der Probelauf für den Bürger:innenrat. Die Teilnehmenden repräsentieren – soweit möglich – die Lüneburger Bevölkerung. Ihre Aufgabe: Ein Konzept für die Nutzung des Glockenhauses entwickeln. Nach diesem Probelauf soll entschieden werden, ob ein solches Gremium auch andere Entscheidungen unterstützen kann.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Die Übergabe des Bürgergutachtens. Von links: Eva Kern, Koordinatorin des Bürger:innenrats, Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, die Mitglieder des Bürger:innenrats 2025, Tommy Ziegler, Josefina Budzisch und Franziska Hartmann und – ganz rechts – Bürgermeisterin Jule Grunau mit dem aktuellen Bürgergutachten zu konsumfreien Orten für Kinder in der Innenstadt am 12. Februar 2026.
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