Foto SPD Lüneburg. Bei der Veranstaltung der SPD am 11. Mai 2026 diskutierten - von links: Siemtje Möller, Dr. Kirsten Bönker, Sabrina Panning-Ternes und Ibrahim Naber.

SPD Lüneburg: Veranstaltung „Ukraine – (K)ein Frieden in Sicht?“ weckte großes Interesse

Eher wenig Hoffnung auf schnellen Frieden – und die Notwendigkeit, die Ukraine zu unterstützen, für die Sicherheitsstruktur in Europa. So zwei zentrale Gedanken aus der Podiumsdiskussion, zu der die SPD Lüneburg am 11. Mai 2026 eingeladen hatte. Knapp 80 Interessierte folgten der Diskussion.


Mitteilung von: SPD-Unterbezirk und Ortsverband Lüneburg – Am: 04./05.05.2026
Online: https://spd-lueneburg.de/meldungen/ – Foto SPD Lüneburg. 


SPD Lüneburg: Volles Haus bei Diskussion rund um die Ukraine

Foto SPD Lüneburg. Bei der Veranstaltung der SPD am 11. Mai 2026 diskutierten – von links: Siemtje Möller, Dr. Kirsten Bönker, Sabrina Panning-Ternes und Ibrahim Naber.

„(K)ein Frieden in Sicht in der Ukraine?“ Das war das Thema, zu dem die Sozialdemokraten im Landkreis Lüneburg am Montag, 11. Mai in den Lüneburger Kunstsaal eingeladen hatten. Knapp 80 Interessierte waren der Einladung gefolgt, darunter auch Teile einer Schulklasse. Bei der Veranstaltung ging es um die aktuelle Situation an der Front, mögliche Wege zu einem stabilen Frieden und einem Szenario für ein Zusammenleben nach dem Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine.

Blicke aus unterschiedlichen Perspektiven

Es diskutierten die stellvertretende Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung, Siemtje Möller MdB, Ibrahim Naber, Chief Correspondent der WELT und Frontreporter und Dr. Kirsten Bönker, die  Leiterin des Lüneburger Nordost-Instituts. Naber führte zu Beginn ein in die aktuelle Lage des Konflikts und die Entwicklung in den vergangenen vier Jahren. Siemtje Möller beschrieb die unterstützenden Maßnahmen der Bundesregierung.

Wenig Hoffnung auf schnellen Frieden – Sicherheit Europas erfordert Unterstützung der Ukraine

Hoffnungen auf einen schnellen Frieden dämpfte Dr. Kirsten Bönker. Sie wies hin auf die zunehmenden Autokratisierung des Systems Putin und gewährte spannende historische Einblicke in die russische Gesellschaft. Die weitgehende und nachhaltige Unterstützung der Ukraine sei unabdingbar für die Sicherheitsstruktur in Europa – darin waren sich die Diskutierenden einig. Inzwischen seien die Lehren aus der ausbleibenden Reaktion auf die Annexion der Krim gezogen worden: Nach der Invasion der Ukraine sei die deutsche Russlandpolitik radikal angepasst worden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir viele neue Gesichter im Kunstsaal begrüßen durften. Mit der Themenauswahl und den gewonnenen Referentinnen und Referenten scheinen wir den Zahn der Zeit getroffen zu haben“, resümieren Jakob Blankenburg und Karoline Feldmann, die Vorsitzenden der SPD im Landkreis Lüneburg.

SPD Lüneburg: Kommende Veranstaltungen

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