Fahrradstraße Haagestraße Lüneburg. Foto: Hansestadt Lüneburg.

Verkehrsführung Haage- und Kalandstraße soll bleiben – Nachjustierungen sind in Vorbereitung

Nach erfolgreicher Testphase hat die Hansestadt nun entschieden, die neue Verkehrsführung in der Haagestraße und Kalandstraße dauerhaft umzusetzen. Vorgesehen sind noch einige Nachjustierungen. Für Sonntag, 24. September 2023, sind Markierungsarbeiten im Kreuzungsbereich von Wallstraße, Haagestraße und Roter Straße geplant.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 15.09.2023
Online: mehr – Foto: Hansestadt Lüneburg


Neue Verkehrsführung in Kalandstraße und Haagestraße bleibt bestehen

Nach der vierwöchigen Testphase hat die Hansestadt nun entschieden, die neue Verkehrsführung in der Haagestraße und Kalandstraße dauerhaft umzusetzen. Vorausgegangen waren detaillierte Verkehrsbeobachtungen, eine Auswertung der Ergebnisse sowie regelmäßige und sehr konstruktive Gespräche mit der Geschäftsführung des angrenzenden Nahversorgers, der Sandpassage Tschorn, erläutert Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann.

Deren Belange sind der Stadtverwaltung besonders wichtig, insbesondere auch mit Blick auf die Stärkung der Innenstadt. „Daher gilt es, die Belange von Liefer- und Kundenverkehr besonders genau in den Blick zu nehmen“, so Moßmann.

Gewöhnung an die neue Verkehrsregelung war deutlich

Das Ergebnis der Verkehrsbeobachtungen: „Während der Testphase ist ein spürbarer Gewöhnungseffekt bezüglich der neuen Verkehrsregelung eingetreten“, skizziert Moßmann. Die Zahl der Verkehrsverstöße wegen Missachtung der neuen Verkehrsführung nahm während der Testphase deutlich ab.

„Wir sind daher gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass die Umkehr der Einbahnstraßenregelung in der Kalandstraße gut funktionieren kann und somit der Fahrradstraße in der Haagestraße nichts mehr im Wege steht.“

Nachjustierungen bei Beschilderung und Markierung

Einige Nachjustierungen bei Beschilderung und Markierung hatte die Stadt bereits während der Testphase vorgenommen, um die geänderte Verkehrsführung und insbesondere auch die neue Vorfahrtsregelung im Bereich der Wallstraßen-Kreuzung für alle Verkehrsteilnehmenden noch deutlicher zu machen.

Weitere Maßnahmen sind jetzt noch geplant, darunter die Markierung des Kreuzungsbereiches (Wallstraße/Haagestraße) und eine gut sichtbare Beschilderung im Bereich der Bushaltestelle am Clamartpark.

Zwei weitere Maßnahmen noch in Abstimmung

Zur Verbesserung der Situation der Fußgänger:innen soll im Einmündungsbereich Kalandstraße aufgepflastert werden. Perspektivisch soll außerdem die Einengung zur Fußgängerzone Richtung Am Sande versetzt werden, um eine eindeutige Vorfahrtssituation zu schaffen.

Für die beiden letztgenannten Maßnahmen bedarf es noch einer Abstimmung mit der Avacon, die dort in nächster Zeit eine Tiefbaumaßnahme durchführen will.

Querungssituation der Sandpassage am Hintereingang ebenfalls in Abstimmung

Wie die Querungssituation für Kund:innen der Sandpassage am Hintereingang verbessert werden kann, dazu wird sich die Stadt noch mit der Geschäftsführung der Sandpassage abstimmen. Eine Situation, die schon vor der Änderung der Einbahnstraßenregelung durchaus verbesserungswürdig war.

Ziele: Fahrradstraße verlängern und Verkehrsfluss ermöglichen

Ziel der neuen Verkehrsführung war es, die Haagestraße als Verlängerung der Wallstraße zur Fahrradstraße zu machen und zugleich einen guten Verkehrsfluss insbesondere für den ÖPNV und eine gute Erreichbarkeit aller Einrichtungen in Kaland- und Haagestraße zu ermöglichen. „Dies ist gelungen“, sagt Moßmann.

Wenn der Bereich auch weiterhin Konfliktpotential biete, wie der Verkehrsdezernent einräumt. „Diese Konflikte gab es aber auch schon vorher, bei der alten Verkehrsführung, denn wir haben in diesen Straßen viel Verkehr, darunter auch viel Liefer- und Kundenverkehr auf vergleichsweise schmalem Straßenraum.“

Markierungsarbeiten am Sonntag, 24. September 2023

Die vorgesehenen Markierungsmaßnahmen im Kreuzungsbereich von Wallstraße, Haagestraße und Roter Straße sind für Sonntag, 24. September 2023 geplant. Für Verkehrsteilnehmende ist an diesem Tag mit starken Beeinträchtigungen in dem Bereich zu rechnen. Die Stadt informiert rechtzeitig, ob die stark witterungsabhängigen Arbeiten planmäßig stattfinden können.

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Der geplante Fahrradstraßenring in Lüneburg

Geplanter Fahrradstraßenring Lüneburg. Karte: OpenStreetMap Contributors.

Geplanter Fahrradstraßenring Lüneburg. Karte: OpenStreetMap Contributors/Lünepedia.

LünepediaLünepedia: Fahrradstraßenring

Der Fahrradstraßenring ist ein geplanter Ring aus Fahrradstraßen um die innerstädtische Fußgängerzone. Er wird eine Länge von ca. 2,5 km haben. Als erster Abschnitt wurde 2020 die Wallstraße als Fahrradstraße umgewidmet. Er wird frühestens 2024 umgesetzt sein.

Der Fahrradstraßenring ist ein Element einer Verkehrswende in Lüneburg in Richtung besserer Voraussetzungen für den Radverkehr.

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Fahrradstraßenring

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