Wirtschaftsausschuss im Landkreis: Starthilfe für Gründer:innen und Innovationen

Um die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen zu steigern, beteiligt sich der Landkreis Lüneburg an ARTIE, dem regionalen Netzwerk für Technologie, Innovation und Entwicklung (mehr). Hilfe für Gründer:innen bietet die Sparkasse Lüneburg. Auch der Glasfaser-Ausbau kommt voran. So der Bericht aus dem Wirtschaftsausschuss am 18.01.2021.


Mitteilung von: Medien-Information, Landkreis Lüneburg
Am: 20.01.2021


Aktiv mit ARTIE: Anschub für Innovationen im Landkreis Lüneburg

(lk/ho) Starthilfe für neue Ideen im Landkreis Lüneburg: Im Wirtschaftsausschuss stellte die Sparkasse Lüneburg am Dienstag (18. Januar 2022) ihre Angebote für Existenzgründerinnen und -gründer aus der Region vor: „Wir stellen unseren Gründern nicht nur Geld bereit, sondern viel mehr – vor allem Know-how, Unterstützung und ein gutes Netzwerk“, erklärte Jutta Bredekamp, Gründungsberaterin bei der Sparkasse Lüneburg, den Ausschussmitgliedern. „Wir bieten neu gegründeten Unternehmen eine langjährige Begleitung, bevor wir sie ins wilde Leben entlassen.“

Um Innovation und Ideen geht es auch beim Netzwerk ARTIE, dem der Kreis beitritt: Mit gut 50.000 Euro pro Jahr beteiligt sich der Landkreis Lüneburg gemeinsam mit weiteren Kreisen und drei Kommunen aus Nordost-Niedersachsen unter anderem an der Innovationsagentur Nordostniedersachsen GmbH. Dem Vertrag stimmte der Ausschuss einstimmig zu. „Angepackt werden hier Themen wie die Digitalisierung und Ressourceneffizienz in Unternehmen“, stellte Hanna Gilcher vom Fachdienst Kreisentwicklung das Projekt vor. „Parallel entwickeln die Partner im Netzwerk eine gemeinsame Strategie im Bereich Wasserstoffwirtschaft – eine vielversprechende Zukunftstechnologie.“ Um Wasserstoff als Ressource nutzen zu können, braucht es Produktions- und Tankstellen, aber auch Unternehmen, die investieren und die klimafreundliche Technologie einsetzen.

Zum Thema Glasfaser-Ausbau teilte Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer mit: „Die Telekom hat ihren Vertrag mit dem Landkreis Lüneburg erfüllt. Die technischen Voraussetzungen für Glasfaseranschlüsse im Projektgebiet sind gegeben.“ Vertraglich schuldet die Telekom die Anschlussmöglichkeiten für über 16.000 Gebäude mit rund 22.000 Haushalten im Kreisgebiet. Alle Netzverteiler sind gebaut und das Glasfaserkabel liegt in der Straße. Einige wenige Netzverteiler sind noch in der Dokumentation, hauptsächlich im Bereich Dahlenburg. Das wird aber bis Mitte Februar erledigt sein.

„Dennoch hat alles viel länger gedauert, als ursprünglich gedacht“, so der Erste Kreisrat. Grund dafür seien u.a. hohe Ansprüche im Förderverfahren. „Wer auf eine Förderung durch Bund und Land verzichtet hat, war schneller. Im geförderten Ausbau gehören wir aber mit zu den Schnellsten.” Probleme gab es auch im Tiefbau. Das Projektgebiet des Glasfaser-Ausbaus umfasst in 28 Gemeinden, insgesamt wurden etwa 3.100 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Gefördert wird der Breitbandausbau vom Landkreis Lüneburg und den Kommunen, sowie vom Bund und vom Land Niedersachsen mit insgesamt 16,7 Millionen Euro.

Mehr Informationen zum Kreistag und zu den Ausschüssen gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag.

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