Foto: mastersenaiper, Pixabay. Ausgestreckte Hand mit Schlüsselbund.

Linke Lüneburg: Kreis auf Platz drei bei Mieten – entschlossenes Handeln gefordert

Im Landkreis Lüneburg wohnt es sich mit am teuersten in ganz Niedersachsen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor. Der Kreis liegt direkt an dritter Stelle hinter Harburg und Oldenburg. Entschlossenes Handeln in der Wohnungspolitik fordert deshalb Thorben Peters, OB-Kandidat der Linken Lüneburg.


Mitteilung von: Die Linke Lüneburg – Am: 26.07.2026
Online: https://www.dielinke-lueneburg.de/ – Foto: Symbolfoto, Pixabay.


Neue Zahlen der Bundesregierung: Lüneburg gehört zu den teuersten Wohnungsmärkten Niedersachsens

Linke Lüneburg: Entschlossenes Handeln erforderlich

Foto: mastersenaiper, Pixabay. Ausgestreckte Hand mit Schlüsselbund, Symbolfoto.

Eine Kleine Anfrage des niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Jorrit Bosch (Die Linke) zur mieten- und wohnungspolitischen Entwicklung in Niedersachsen zeichnet ein alarmierendes Bild. Demnach gehört der Landkreis Lüneburg mit einer durchschnittlichen Angebotsmiete von 11,53 Euro pro Quadratmeter inzwischen zu den teuersten Wohnungsmärkten Niedersachsens und liegt landesweit auf Platz drei.

„Wenn Lüneburg inzwischen zu den teuersten Wohnungsmärkten Niedersachsens gehört, dann ist das kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen“, erklärt der OB-Kandidat der Linken Lüneburg, Thorben Peters. „Diese Zahlen sind das Ergebnis einer gescheiterten Wohnungspolitik. Während die Mieten immer weiter steigen, begnügen sich Bund, Land und Kommunen seit Jahren mit kleinen Korrekturen, statt die Wohnungskrise entschlossen zu bekämpfen. Wohnen darf keine Ware sein, mit der Renditen maximiert werden. Wohnen ist ein Grundrecht.“

Mieten nur in Harburg und Oldenburg teurer als in Lüneburg

Nach den Daten der Bundesregierung sind die Angebotsmieten in Niedersachsen innerhalb von zehn Jahren um 53,6 Prozent gestiegen – von 6,31 Euro je Quadratmeter im Jahr 2015 auf 9,69 Euro im Jahr 2025. Im Landkreis Lüneburg betrug der Anstieg 51,7 Prozent: Von 7,60 Euro auf 11,53 Euro je Quadratmeter. Damit weist Lüneburg inzwischen die dritthöchsten Angebotsmieten Niedersachsens auf – nur Harburg und die Stadt Oldenburg liegen noch darüber. Die Bundesregierung weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass Angebotsmieten den Wohnungsmarkt widerspiegeln, auf den Wohnungssuchende tatsächlich treffen.

Peters: Leerstand konsequent bekämpfen, Ausbau kommunaler und gemeinnütziger Wohnungen

Peters fordert deshalb einen grundlegenden Kurswechsel: „Die Wohnungsfrage muss als Notstand behandelt werden. So wie wir in anderen Krisen außergewöhnlich handeln, müssen wir auch in der Wohnungspolitik endlich entschlossen handeln. Lüneburg braucht einen massiven Ausbau kommunaler und gemeinnütziger Wohnungen, längere Sozialbindungen, eine aktive Bodenpolitik und eine konsequente Bekämpfung von Wohnungsleerstand. Bezahlbares Wohnen muss zum Maßstab jeder städtischen Entscheidung werden. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht länger den Gesetzen der Rendite unterworfen werden.“

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Foto: Lüne-Blog. Lüneburg: In idyllischer Lage, aber anscheinend unbewohnt: Fährsteg 2 und 3 am Ufer der Ilmenau.

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