Hansestadt Lüneburg: Schutz von Innenstadt und Veranstaltungen deutlich gestärkt
Die Sicherheit von Menschen in der Innenstadt und bei Feiern soll künftig deutlich gestärkt werden und zwar mit einer Kombination aus mobilen Fahrzeugsperren und einem gut funktionierenden Pollersystem, so Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Am 1. Juli 2026 stimmte der Rat der Hansestadt dem Konzept zu. Noch in diesem Jahr soll die Stadt dafür mobile Fahrzeugsperren anschaffen.
Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 03.07.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.
Hansestadt Lüneburg: Schutz der Innenstadt und von Veranstaltungen verstärkt
Foto: Hansestadt Lüneburg. Beim diesjährigen Stadtfest wurden erstmals mobile Fahrzeugsperren in Kombination mit Betonblöcken eingesetzt. Die mobilen Systeme sollen künftig die Betonblöcke und Fahrzeugsperren komplett ablösen.
Die Hansestadt Lüneburg erhöht die Sicherheit in der Innenstadt und bei Veranstaltungen und setzt künftig auf ein modernes Zufahrtsschutzkonzept. Ziel ist es, Veranstaltungen und stark frequentierte Bereiche besser vor unbefugtem Verkehr zu schützen. „Mit der Kombination aus mobilen Fahrzeugsperren und einem gut funktionierenden Pollersystem erhöhen wir die Sicherheit deutlich. Wir können so flexibel auf unterschiedliche Situationen reagieren“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch.
Ratsbeschluss: Mobile Fahrzeugsperren noch 2026 beschaffen
In der Sitzung am 1. Juli 2026 beauftragte der Rat die Verwaltung, noch im Jahr 2026 eigene mobile Fahrzeugsperren anzuschaffen. Dafür sind rund 740.000 Euro vorgesehen. Die mobilen Systeme sind zertifiziert und können bei Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet eingesetzt werden. Sie sollen nach und nach die bisher genutzten Betonblöcke und Fahrzeuge ersetzen, die nicht mehr den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen.
Die neue Technik hat sich bereits beim jüngsten Stadtfest „Lüneburg feiert 2026“ bewährt. Polizei, Besuchende sowie der Einzelhandel bewerteten die Maßnahmen durchweg positiv. Bis die neuen Systeme vollständig zur Verfügung stehen, wird die Stadt weiterhin mobile Sperren anmieten, um Veranstaltungen sicher durchführen zu können. Finanziert werden sollen die Maßnahmen aus den Bundesmitteln „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“, die die Hansestadt erhält, wenn der Niedersächsische Landtag das Kommunalinfrastrukturfördergesetz verabschiedet hat. Es regelt, wie die sogenannte Landessäule aus den Bundesmitteln in Höhe von 100 Milliarden Euro in Niedersachsen auf die Kommunen verteilt wird.
Zusätzlich versenkbare Polleranlagen an wichtigen Zufahrten
Zusätzlich plant die Hansestadt, im Jahr 2027 weitere feste, versenkbare Polleranlagen an wichtigen Zufahrten zur Innenstadt zu bauen. Diese sollen an der Bardowicker Straße, An den Brodbänken, in der Roten Straße und Bei der St. Johanniskirche installiert werden. Insgesamt werden dafür rund 380.000 Euro kalkuliert.
Die festen Poller regeln künftig den Alltag in der Fußgängerzone: Lieferverkehr ist weiterhin in den Morgenstunden möglich, außerhalb dieser Zeiten wird die Zufahrt automatisch eingeschränkt. Bei Großveranstaltungen gelten strengere Regeln – dann dürfen nur Einsatz- und Rettungsfahrzeuge passieren.
Erster Stadtrat Markus Moßmann: Unberechtigte Verkehre verhindern, gleichzeitig Erreichbarkeit sicherstellen
Lüneburgs Ordnungs- und Verkehrsdezernent Markus Moßmann betont: „Es geht immer darum, unberechtigte Verkehre wirksam zu verhindern und zugleich die Erreichbarkeit für alle berechtigten Verkehre sicherzustellen.“ Entsprechend werden sich die Polleranlagen so steuern lassen, dass Rettungsfahrzeuge, Pflegedienste, Lieferverkehr, ÖPNV, Taxen, Handwerker und natürlich Anwohnende zuverlässig passieren können.
- Hansestadt Lüneburg – Bürgerinfo: Erhöhung der Sicherheit in der Innenstadt und von Veranstaltungen durch stationäre und mobile Zufahrtssysteme
Am 1. Juli 2026 stimmte der Rat der Hansestadt dem Konzept zu.
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- Hansestadt-News: Polizei zufrieden mit Verlauf des Stadtfests – 09.06.2026
Kleinere Streitigkeiten und einzelne Platzverweise – die Polizei Lüneburg zieht nach dem Stadtfest ein positives Fazit. Im Verlauf des Wochenendes kam es vereinzelt zu Streitigkeiten und wenigen strafrechtlich relevanten Feststellungen. Unbeliebt machte sich jedoch ein Radfahrer aus Hameln in der Großen Bäckerstraße. Nach einem Fast-Zusammenstoß mit einem Passanten kam es zu einem Streit mit einer 70 Jahre alten Fußgängerin.

Grafik: Lüneburg Marketing GmbH. Übersichtsplan Stadtfest 2026. All diese Bereiche zu sichern, ist eine erhebliche Aufgabe. In diesem Jahr konnte die Polizei ein positives Fazit ziehen.
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