Fahrradcodierung. Foto: Polizeidirektion Lüneburg.

Polizei: Schütz dein Rad vor Diebstahl! – Neue Codiertermine in Lüneburg und der Region

Vorsorge hilft: Die Zahl der Fahrrad-Diebstähle im Landkreis Lüneburg ging im letzten Jahr deutlich zurück. Damit es bei diesem erfreulichen Ergebnis bleibt, bietet die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen wieder Codiertermine an. Die Termine sind kostenlos, dauern etwa fünf Minuten und eine Anmeldung ist nötig.


Mitteilung von: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – Am: 11.05.2026
Online: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/6272389 – Foto: Polizei Lüneburg


Prävention wirkt: Fahrräder codieren lassen! – Neue Termine in Lüneburg und der Region

Foto: Polizeidirektion Lüneburg. Ein Polizeibeamter bei der Fahrradcodierung.

Die Zahl der Fahrraddiebstähle in der Region ging erheblich zurück: Für das Jahr 2025 wurden in den Landkreisen Lüneburg (737), Lüchow-Dannenberg (66) und Uelzen (204) insgesamt 1.007 Fahrrad-Diebstähle registriert. Das ist ein deutlicher Rückgang um 31,78 Prozent. Im Landkreis Lüneburg waren 2024 noch 1195 Räder gestohlen worden, 2025 nur 737. Hier betrug der Rückgang sogar 38 Prozent. Das zeigt: Die größere Vorsorge der Radelnden und auch die umfangreiche Präventionsarbeit und die Fahrradcodierungen der Polizei zahlen sich aus. 

Die Polizei verstärkt mit zielgerichteten Ermittlungen und weiteren Maßnahmen ihre Arbeit. Entscheidend ist jedoch auch eine erfolgreiche Prävention – insbesondere durch eigene Maßnahmen zur Fahrradsicherung.

Codierung als wichtiger Präventions-Baustein

Ein wichtiger Baustein zur Prävention ist die Fahrrad-Codierung, denn polizeilich codierte Fahrräder werden nur vereinzelt entwendet. Die Polizei kann damit die Wohnanschrift des Eigentümers oder der Eigentümerin herausfinden. Noch wichtiger: Ein codiertes Fahrrad schreckt in fast allen Fällen nach außen sichtbar Diebe ab. Deshalb bietet die Polizeiinspektion regelmäßig kostenlose Codiertermine als Serviceleistung an. Neben Fahrrädern werden auch E-Bikes, Pedelecs, Rollatoren und Fahrradanhänger codiert.

Nächste Codiertermine und Online-Anmeldung

Die kommenden Termine in Lüneburg finden statt auf dem Hof der Polizeiinspektion, Auf der Hude 1, in Lüneburg. Die Termine sind kostenlos, dauern etwa fünf Minuten und eine Anmeldung ist nötig. Bitte bringen Sie zusätzlich einen Eigentumsnachweis und einen Ausweis mit. Kommende Termine werden regelmäßig hier angekündigt.

Mehr Information

Schütz dein Rad vor Diebstahl!

1. Erste Wahl: Ein massives Fahrradschloss und ggf. ein GPS-Tracker

Um das Rad möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen, braucht es massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser mit geprüfter Qualität. Sie sollten groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren, reicht als Schutz vor Dieben nicht aus, da die Räder mühelos weggetragen oder verladen werden können. Das gilt insbesondere auch für Pedelecs und E-Bikes.

Darüber hinaus ist es wichtig, den Akku und andere wertvolle Zubehörteile von Elektrorädern mit einem guten Schloss zu sichern, da die rädereigenen Schlösser in der Regel nicht ausreichend schützen. Die Räder sollten auch in Kellern oder Garagen entsprechend gesichert sein, denn auch verschlossene Räume halten Kriminelle nicht auf.

Zusätzlich kann ein versteckter Sender am Rad angebracht werden, ein so genannter GPS-Tracker. Dieser übermittelt laufend den aktuellen Standort des Rades. Wird das abgestellte Rad bewegt, sendet der Tracker per SMS einen Alarm auf das Mobiltelefon des Radbesitzers.

2. Fahrraddaten in Fahrradpass festhalten

Alle Fahrraddaten, die wichtig für die Identifizierung sind (z. B. die Rahmen- bzw. Codiernummer), sollten in einem Fahrradpass notiert werden. Das hilft der Polizei, die rechtmäßigen Eigentümer gestohlener Räder zu finden. Viele Händler stellen beim Fahrradkauf einen Fahrradpass mit der individuellen Rahmennummer aus. Fragen Sie als Käuferinnen und Käufer gezielt danach. Den vollständig ausgefüllten Pass mit einem Foto des Fahrrads sollten Sie dann sicher zu Hause aufbewahren.

3. Fahrräder individuell kennzeichnen

Um ein wiederaufgefundenes Fahrrad seinem rechtmäßigen Besitzer oder der Besitzerin zuordnen zu können, muss ein Rad zweifelsfrei identifizierbar sein, zum Beispiel mit Hilfe einer individuellen Rahmennummer oder einer anderen individuellen Kennzeichnung. Eine Rahmennummer ist bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern bereits eingeschlagen, eingraviert oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden. Möglich ist auch, das Rad codieren zu lassen: Mit Hilfe der Codierung kann die Polizei die Wohnanschrift des Eigentümers oder der Eigentümerin herausfinden.

Mehr bei Lüne-Blog

  • Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für Lüneburg: Weniger Kriminalität, Aufklärungsquote angestiegen – 21.03.2026
    Fast 10 Prozent weniger Straftaten, deutlich weniger Fahrrad-Diebstähle, eine höhere Aufklärungsquote – bei der Polizeinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen freut man sich über die positive Entwicklung. Prävention wirkt offensichtlich, die erfolgreichen Kampagnen sollen fortgeführt werden. Denn: „Jede Tat hinterlässt Spuren – bei den Opfern, ihren Familien und in unserer gesamten Gesellschaft. Wir als Polizei tun alles, um Täterinnen und Täter zu ermitteln und Straftaten zu verhindern“, so die Leitende Polizeidirektorin der Polizeiinspektion, Stefanie Lerche.
Grafik: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen. Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Präsentation, S. 8 (angepasst).

Grafik: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen. Lüneburg ist in vieler Hinsicht sicherer geworden: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Präsentation, S. 8 (angepasst).

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