Foto: Hansestadt Lüneburg. Unter anderem im Dialograum der Hansestadt bietet Muriel Herrmann regelmäßig eine Wohnraumberatung an.

Zimmer ungenutzt? Umbau-Ideen aus dem Studienseminar – Wohnraumberatung in Ebensberg am 22. Juli 2026

Die Kinder sind groß, jetzt stehen die Räume leer. Eine Chance, die man nützen muss, so Architekturstudierende der HafenCity Universität Hamburg. Mit ihrer Dozentin Prof. Barbara Ludescher und dem Wohnraumbüro entwickelten sie Umbauideen. Muriel Herrmann vom Wohnraumbüro berät regelmäßig Menschen, die zukunftsfähige Lösungen für ihre Wohnsituation finden wollen. Am Mittwoch, 22. Juli 2026, ist sie im ELMplus am Ebensberg.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 02.07.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.


I. Wohnraumberatung am 22. Juli im Stadtteilhaus ELMplus am Ebensberg

Foto: Hansestadt Lüneburg. Unter anderem im Dialograum der Hansestadt bietet Muriel Herrmann regelmäßig eine Wohnraumberatung an.

Mittwoch, 22. Juli 2026, 11:00-15:00 Uhr – ELMplus, Am Ebensberg 6, Lüneburg

Umbau, Umzug oder Untervermietung — wenn sich Lebensumstände ändern, stellt sich oft die Frage nach der passenden Wohnform. Die Wohnraumberatung der Hansestadt Lüneburg unterstützt dabei, individuelle und zukunftsfähige Lösungen für die Wohnsituation zu finden. Beratungen finden regelmäßig im Dialograum und in den Stadtteilhäusern statt. 

Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen, die Wohnraum umbauen oder teilweise vermieten möchten, ungenutzte Flächen (z. B. Dachböden) zu Wohnraum entwickeln wollen oder ihre Wohnfläche durch einen Umzug verkleinern möchten. Auch gemeinschaftliche Wohnformen und alternative Wohnkonzepte können besprochen werden. Interessierte außerhalb des Stadtteils Ebensberg sind natürlich ebenfalls willkommen – bei Bedarf können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Mehr Information und Anmeldung

Die Beratung ist kostenlos und erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung. Der nächste Beratungstermin findet statt im Stadtteil Ebensberg am Mittwoch, 22. Juli 2026, von 11 bis 15 Uhr im ELMplus, Am Ebensberg 6. 

II. Umbau-Ideen für bessere Wohnraum-Nutzung in Lüneburg: Beispiele jetzt online

Wie kann man vorhandenen Wohnraum möglichst effizient nutzen? Dieser Frage geht das Wohnraumbüro der Hansestadt Lüneburg gemeinsam mit der HafenCity Universität Hamburg nach. Architektur-Studierende haben jetzt begleitet von Prof. Barbara Ludescher erste Ideen für reale Beispiele präsentiert. „Viele Menschen suchen in Lüneburg Wohnraum. Daher ist es hier besonders wichtig, dass existierender Wohnraum optimal genutzt wird“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Das Projekt gibt wichtige Impulse, die man als Blaupause nutzen kann.“

Ideen für sechs Projekte angefragt – Einfamilienhaus in Wohnungen aufteilen

Grafik: Miralinda Köbler und Lennart Röhr. "Kreislauf" - Umbaukonzept für ein Einfamilienhaus. Je nach Bedarf kann das ganze Haus als Familienwohnung genutzt oder in zwei Wohnungen aufgeteilt werden.

Grafik: Miralinda Köbler und Lennart Röhr. „Kreislauf“ – Umbaukonzept für ein Einfamilienhaus. Je nach Bedarf kann das ganze Haus als Familienwohnung genutzt oder in zwei Wohnungen aufgeteilt werden.

Für das Projekt hatte die Hansestadt Eigentümerinnen und Eigentümer gesucht, die über eine Umgestaltung ihres Wohnhauses nachdenken. Für sechs Immobilien sind Umbau-Wünsche bei der Stadt eingegangen. Im Rahmen ihres Seminars haben die Studierenden Pläne entwickelt, um Einfamilienhäuser in mehrere Wohneinheiten aufzuteilen. Dazu dienen Anbauten, Dach- und Kellerausbauten.

In einem Entwurf werden zwei Wohnungen in einem Haus so verbunden, dass sie während der Familienphase gemeinsam genutzt werden können. Sinkt der Bedarf an Wohnraum später, weil die Kinder aus dem Haus sind, können die Wohnungen einfach wieder in zwei Einheiten getrennt werden.

Umbauideen stehen online bereit

Ihre Ergebnisse stellten die Studierenden, ihre Dozentin, Prof. Ludescher, und Stephan Seeger von der Architektenkammer den Eigentümer*innen vor. Freigegebene Ideen und Skizzen können auf der Internetseite der Hansestadt heruntergeladen werden. Muriel Herrmann vom Wohnraumbüro der Hansestadt freut sich: „Ich hoffe, dass die Projektergebnisse weiteren Menschen als Anregung dienen, Umbau-Ideen zu entwickeln oder vorhandene weiter zu verfolgen. So können mehr Menschen in Lüneburg dringend benötigten Wohnraum finden.“

Mehr bei Lüne-Blog

  • Wohnwende Lüneburg: Dunkle Fenster – Stadtrundgang zu Leerständen – 01.07.2026
    Auf einen Stadtrundgang ungewöhnlicher Art führte die Initiative WohnWende am 25. Juni 2026 durch Lüneburg. Auf einer Runde von etwa drei Kilometern gab es eine ganze Reihe von leerstehenden Wohnungen, ja, sogar Häusern zu sehen – und das in einer Stadt, wo Wohnraum knapp und teuer ist. Die Initiative schlägt gezielte Maßnahmen vor, damit solche Wohnungen wieder genutzt werden.
  • Wohnbedarf ändert sich: Haus umbauen – aber wie? Bis 15. März 2026 als Aufgabe an Studierende weitergeben – 07.03.2026
    Wenn sich die Lebenssituation verändert, gibt es neue Anforderungen an den Wohnraum im eigenen Haus: Vielleicht braucht man gar nicht mehr alle Räume. Oder Kinder sind unterwegs und man möchte erweitern. Für solche Herausforderungen sollen Studierende im Rahmen eines Seminars kreative und praxisnahe Entwürfe finden. Interessierte können ihr Haus als Aufgabe dafür vorschlagen, so das Angebot des Wohnraumbüros der Hansestadt Lüneburg.
Foto: WohnWende Lüneburg. Ja, auch in der Bäckerstraße stehen Wohnungen leer - zum Beispiel hier über dem Geschäft.

Foto: WohnWende Lüneburg. Über den Geschäften in Lüneburg, wie hier in der Bäckerstraße, stehen sehr oft die Etagen leer. Der Grund: Es gibt keinen gesonderten Aufgang und immer durchs Geschäft zu gehen, ist nicht möglich. Auch hier sind gute Ideen gefragt.

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